Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,3, Universität Kassel (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:§Ständige Veränderungen in den Produktions- sowie Organisationsabläufen, in den Unternehmungen, verlangen flexibel agierende Mitarbeiter. Um diese Impulse des Forschrittes auch aus dem eigenen Unternehmen herauszuentwickeln bzw. das neu erworbene Wissen anzuwenden und umzusetzen, hat sich im Laufe der Jahre die betriebliche Weiterbildung etabliert.§Vor allem in Zeiten raschen technologischen und wirtschaftlichen Fortschrittes muss eine Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aufrecht zu erhalten. Denn eine Investition in das Humanvermögen der Mitarbeiter ist gleichzusetzen, mit einer Investition in das Unternehmen. Aus diesem Grund muss die betriebliche Weiterbildung als ein langfristiger Prozess betrachtet werden. Es darf sich hierbei nicht um einmalige Schulungen nach dem Gießkannenprinzip bzw. dem Hau-Ruck-Verfahren handeln.§Da diese Schulungen natürlich Kosten verursachen, die zum größten Teil von dem Betrieb übernommen werden, muss eine ständige Kontrolle der betrieblichen Weiterbildung erfolgen.§Im Hinblick auf eine kunden- und bedarfsorientierte Schulung bietet das Bildungscontrolling orientierte Verfahren und Instrumente zur Bewertung und Steuerung der Bildungsarbeit. Durch die Instrumente, wie z. B. Ermittlung des Handlungsbedarfs, Erstellung des Bildungskonzeptes und Planung bzw. Durchführung von Bildungsmaßnahmen, können die Maßnahmen überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.§Die betriebliche Weiterbildung solle daher auf ökonomischen und pädagogischen Aspekten aufgebaut werden, sowie die Anwendung der oben genannten Instrumente des Bildungscontrollings erfolgen. Mit Hilfe des Controllings kann festgestellt werden, ob das erhoffte Ziel bereits erreicht, die richtige Entscheidung getroffen und die genaue Menge an Kapital für die Zielerreichung verwendet wurde.§Zur Zeit wird ein geringer Professionalisierungsgrad der betrieblichen Weiterbildung festgestellt, da die Bedarfsbestimmung vielfach sehr aufwendig bzw. zu wenig ergiebig ist. Wollen Bildungsverantwortliche belegen, dass die von ihnen initiierten Bildungsprozesse zum Erfolg der Unternehmung beitragen, so ist die Einführung eines Bildungscontrollings unumgänglich.§Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:§A.Einleitung1§B.Grundlagen der Weiterbildung3§I.Geschichtlicher Hintergrund3§II.Teilnahme an Weiterbildung5§III.Weiterbildung8§1.Allgemeine Weiterbildung8§2.Betriebliche Weiterbildung9§a.Gründe11§b.Zielsetzungen12§aa.Ziele des Unternehmens13§bb.Ziele der Mitarbeiter als Bildungsteilnehmer14§3.Richtlinien der EU14§C.Planung und Organisation der Weiterbildung17§I.Didaktische Aspekte17§1.Allgemeine Didaktik17§2.Didaktische Umsetzung18§II.Lehrmethoden21§1.Ausgangspunkt21§2.Personalentwicklungsmethoden23§III.Bedarfsermittlung25§IV.Controllinginstrumente28§1.Controlling mittels Kennzahlen29§a.Betriebswirtschaftliche Kennzahlen29§b.Kennzahlensysteme32§c.Beispiel33§2.Kriteriumsorientierte Leistungsmessung34§a.Gütekriterien34§b.Zusammenhänge36§3.Lerntransfer36§a.Transfersicherung37§b.Transferkriterien38§c.Bildungstransfer in der Praxis40§4.Qualitätsaspekte41§a.Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000 - 900442§b.Qualitätssicherung43§c.Dimensionen44§d.Bewertung45§D.Möglichkeiten und Grenzen des Bildungscontrollings47§I.Strategisches und operatives Bildungscontrolling48§1.Aufgaben51§2.Ablauf52§3.Zielsetzung52§II.Bedeutung des Bildungscontrollings54§III.Aspek...