Der 3D‑Poststrukturalismus - Ein neuer Malstil, der malerische und skulpturale Verfahren in einem einzigen Werk vereint
Der 3D‑Poststrukturalismus markiert eine neue Stilrichtung der zeitgenössischen Kunst, begründet durch die patentierte 3D‑Strukturalismus‑Technik von Markus Hugo Wanger (US‑Patent Nr. 6,228,427 B1, United States Patent and Trademark Office, 1999). Diese Methode verbindet mehrschichtige, skulptur‑ und strukturbasierte Farbaufträge mit gravitationsgesteuertem Farbverlauf zu quasi dreidimensionalen Kunstwerken und gliedert sich in abstrakte, semiabstrakte und konkrete Werke - vergleichbar mit historischen Innovationen wie dem Pointillismus.
In diesem Band analysiert Markus Hugo Wanger die technische Basis des 3D‑Poststrukturalismus im Dialog mit kunsthistorischen Bezügen zu Kubismus und Informel und erweitert Walter Benjamins Aura‑Begriff materialontologisch durch die Konzepte Uraura und Aurakette, angelehnt an Derridas différance. Das Patent fungiert als Akt der Kanonisierung: Erstmals prägt neben den etablierten kanonisierenden Institutionen eine zusätzliche Instanz die Entstehung eines Malstils. Kunstinstitutionen können diesen Stil künftig einordnen und bewerten. Die Methode steht in Open-Public-Licence- Äquivalenz zur freien Nutzung.