„Die Welt ohne Strände: Klimawandel und die Zukunft des Überlebens an den Küsten" untersucht die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen weltweit, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem allmählichen Verschwinden von Stränden liegt - ikonischen Landschaften, die für Tourismus, Erholung, Artenvielfalt und die Lebensgrundlagen der Küstenbewohner von entscheidender Bedeutung sind. Steigende Meeresspiegel, Küstenerosion, Sturmfluten und der Rückgang der Korallenriffe bedrohen zunehmend die empfindlichen Küstenökosysteme und -gemeinschaften, insbesondere entlang der kenianischen Küste am Indischen Ozean. Das Buch ordnet diese Umweltkrise in den breiteren Kontext der Industrialisierung und nicht nachhaltiger menschlicher Aktivitäten ein und stellt den Klimawandel als dringende globale Realität und nicht als ferne Möglichkeit dar. Es untersucht die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Ungleichheiten, die den ökologischen Niedergang weiter beschleunigen, und plädiert gleichzeitig für nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und kollektives globales Handeln. Letztendlich bietet das Werk eine eindringliche Reflexion über die Verletzlichkeit der natürlichen Systeme der Erde und fordert eine neue Beziehung zwischen Menschheit und Natur. Ein aktueller und zum Nachdenken anregender Beitrag für Umweltgeowissenschaftler und Klimawissenschaftler.