Melanie Konrad untersucht das Potenzial medienreflexiver Ansätze der Kritischen Theorie - insbesondere bei Walter Benjamin und Alexander Kluge - für die Weiterentwicklung historisierender (queer-)feministischer Perspektiven. Sie schließt eine Forschungslücke, indem feministische und queer-theoretische Fragen an Benjamins und Kluges Arbeiten gerichtet werden, um deren Relevanz für aktuelle Debatten zu medialen Prozessen, visueller Kultur, Erinnerungsarbeit und Geschichtsphilosophie herauszuarbeiten. Ziel ist es, methodologische Wege aufzuzeigen, wie (queer-)feministische Ansätze um historische und medientheoretische Fragestellungen produktiv erweitert werden können und zugleich die Bedeutung von Benjamins und Kluges feministischer Rezeption aufzuzeigen. (Queer-)Feministische Re-Kontextualisierungen: Benjamin und Kluge neu gelesen