Der Autor untersucht, wie eine zeitgemäße und§bedürfnisgerechte Jugendarbeit speziell für und mit§Jungen gestaltet werden könnte.§Dabei soll die Funktion von Geschlechterrollen§kritisch beleuchtet, vor allem aber ihre Wirksamkeit§für die Situation und Entwicklung von Jungen§aufgezeigt werden.§Leitlinien einer geschlechtsbewussten und -sensiblen§Jungenarbeit sollen von der Defizitorientierung zur§Ressourcenorientierung führen. Im Hinblick darauf§werden Spielräume des Pädagogen, Interaktionsräume§zwischen Pädagogen und Jungen, sowie Erlebnisräume§für die Selbsterfahrung der Jungen skizziert.§Ergebnis der Untersuchung ist, dass§Geschlechtlichkeit keine Problematik, sondern eine§Lebensaufgabe, eine Ressource und Bereicherung ist.§Die Pädagogik hinter diesem Anliegen sieht§Entwicklung als Balance von Potenzialen und nicht als§vordefinierten Ablauf. Sie ist keine Methodensammlung§sondern vielmehr eine Philosophie der Jungenpädagogik.