Книга Spiegel TV Caroline Pellmann

Spiegel TV

Erklärungen zum Erfolgskonzept eines privaten Fernsehmagazins

Автор: Caroline Pellmann
Език: Немски език
Корици: С меки корици
Издател: Diplom.de
Наличност: Външен склад
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34.82 68.10 лв
Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Mark...

Информация за книгата

Автор
Език
Немски език
Корици
Книга - С меки корици
Издадена
2001
страници
216
EAN
9783838635378
ISBN
383863537X
Enbook ID
02456010
Издател
Теглоt
286
Размери
148 x 210 x 12

Пълно описание

Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:§Das TV-Magazin des SPIEGEL gilt, aufgrund rasant steigender Einschaltquoten als erfolgreichstes politisches Fernsehmagazin der 90er Jahre. Als der SPIEGEL-Verlag 1988 - zögerlicher als die meisten anderen Verlage - sein Standbein im Fernsehmarkt aufbaute, hatte mit dieser Entwicklung niemand gerechnet. Selbst die privaten Sender RTLplus2 und SAT 1, denen die SPIEGEL-Sendung anfangs gar nicht ins Programmkonzept paßte, da sie kommerziellem Fernsehen nur mit massenattraktiven Unterhaltungsprogrammen eine Chance gaben, korrigierten ihre ursprüngliche Abneigung mit zunehmendem Erfolg von SPIEGEL TV Magazin in den folgenden Jahren. 1993 startete RTL allen privaten Sendern voran eine Informationsoffensive und orientierte sich dabei am Erfolgskonzept der Hamburger. Zeitgleich steigerte auch die eigens gegründete TV-Tochter des SPIEGEL mit vier weiteren Formaten für den Kölner Privatsender VOX die Präsenz des Print-Titels im audiovisuellen Medium. An den Erfolg des Hauptproduktes, SPIEGEL TV Magazin, reicht jedoch keine der VOX-Sendungen heran - auch nicht die SPIEGEL TV Reportage, die bereits zwei Jahre nach dem TV-Start des SPIEGEL eigens für SAT 1 gestartet wurde.§Das Ziel dieser Arbeit ist, die entscheidenden Faktoren aufzuzeigen, die die Vormachtstellung von SPIEGEL TV Magazin im Wettbewerb begründen. Im ökonomischen Sprachgebrauch sind komparative Konkurrenzvorteile, d.h. Wettbewerbsvorteile im Vergleich zu anderen Anbietern im dualen Mediensystem, für den Erfolg eines Unternehmens verantwortlich. Hat sich ein Wettbewerber mit einer erfolgreichen Strategie einmal im Markt etabliert, werden Nachahmer versucht sein, das zu Erfolgskonzept imitieren. Diese ökonomische Theorie des Wettbewerbsverhaltens deckt sich mit dem zentralen Befund einer Programmstruktur- und Inhaltsanalyse der Informationsangebote privater und öffentlich-rechtlicher Fernsehanbieter in den Jahren 1985 bis 1988, die im Rahmen der Kabelpilotprojekte am Duisburger Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung durchgeführt wurde. Die Autoren Heribert Schatz, Nikolaus Immer und Frank Marcinkowski entwickelten anhand ihrer Ergebnisse die sogenannte Konvergenzthese. Ihrer Untersuchung zufolge führt fortgesetzte wechselseitige Imitation von Programmangeboten langfristig zu beinahe völliger Angleichung der Produkte öffentlich-rechtlicher und privater Anbieter, also zur inhaltlichen Konvergenz. Die Autoren gehen dabei von einem Prozeß aus, der sich von der Ebene der Programmangebote als Annäherung von Inhalten, Programmkonzepten und Präsentationsformen ausweitet auf die Ebene harmonisierter Rezeptionsgewohnheiten weiter Teile des Publikums und dadurch schließlich die Gebührenfinanzierung eines Teils der Anbieter und somit das öffentlich-rechtliche Organisationsmodell in Frage stellt.§Da empirische Untersuchungen bis dato auf der oberen Ebene der Analyse von Gesamtprogrammen keine Bestätigung konvergenter Entwicklungen ergaben, regt Marcinkowski 1991 differenziertere empirische Untersuchungen anhand der Indikatoren Programmstruktur , Programmpräsentation , Programmentstehung und Programmqualität zum Nachweis konvergenter Phänomene an. Aus konvergenztheoretischer Sicht formuliert er mangels neuerer Daten empirische Hypothesen, die sich seiner Meinung nach mittels der genannten Indikatoren bestätigen lassen. Die erste lautet: es gibt Sendungsformen, die es zu Sendebeginn (in den Kabelpilotprojekten) bei den Privaten so nicht gegeben hat und umgekehrt Sendungstypen im öffentlich-rechtlichere Fernsehen, die dort vor Beginn der privaten Konkurrenz nicht denkbar waren und die hinsichtlich des Inhalts und der stilb...

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