Staaten streben ständig nach Wirtschaftswachstum. Da die MENA-Region im weltweiten Vergleich jedoch Schwierigkeiten hat, Wachstum zu erzielen, ist es wichtig, die Triebkräfte des Wachstums zu identifizieren. Ein wichtiges Instrument zur Erreichung von Wirtschaftswachstum sind ausländische Direktinvestitionen (ADI). ADI werden jedoch von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter der Zweck der Investition des Unternehmens - sei es die Erschließung neuer Märkte, die Suche nach Ressourcen oder die Steigerung der Effizienz. Dies lässt sich anhand verschiedener historischer Theorien veranschaulichen, darunter die Produktlebenszyklus-Theorie, die eklektische Theorie, die Theorie der Marktunvollkommenheiten und die Theorie der Marktmacht. Vor allem aber handelt es sich bei diesen Theorien um weit gefasste Konzepte, die auf makroökonomischen Faktoren basieren, die ADI beeinflussen. Es wurde eine Panel-Datenanalyse mit Zufallseffekten durchgeführt, um die bestimmenden Faktoren für den Zufluss ausländischer Direktinvestitionen in die MENA-Region zu ermitteln. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Studie sollten die Länder der MENA-Region bestrebt sein, diese Determinanten zu nutzen, um das Wettbewerbsumfeld zu verbessern und ausländische Direktinvestitionen anzuziehen. Dies würde letztendlich zur Beseitigung der Hemmnisse für das Wirtschaftswachstum führen.